Onyx für macOS 27: Systempflege, versteckte Einstellungen nutzen

16. Sep 2026 16:00 Uhr - Redaktion

Seit mehr als 20 Jahren gibt es mit Onyx ein kostenfreies und vielseitiges Systemwerkzeug, mit dem sich versteckte Funktionen in macOS nutzen und verschiedene Wartungsroutinen ausführen lassen. Das Programm wird vom französischen Hersteller Titanium Software beständig gepflegt und verbessert. Nun hat der Entwickler die Version 5.1.0 für macOS 27 Golden Gate veröffentlicht.

Die Software gibt es in unterschiedlichen Ausführungen für verschiedene macOS-Hauptversionen. Sowohl Onyx 5.1.0 für macOS 27 als auch Onyx-Versionen für ältere Systemversionen (5.0.5 für macOS 26, 4.8.5 für macOS 15, 4.6.2 für 14 usw.) stehen auf der Web-Seite des Herstellers zum Download bereit. Die Anwendung liegt auf Deutsch, Englisch, Französisch und weiteren Sprachen vor.

 
Onyx

 

Kostenfreies Utility Onyx: Systempflege, versteckte Einstellungen nutzen.
Bild: Titanium Software.

 

Hintergrund: macOS ist ein sehr robustes Betriebssystem, das sich weitgehend selbst wartet. Darum kümmern sich zahlreiche automatische Mechanismen, die unbemerkt im Hintergrund oder beim Startvorgang ablaufen und für einen störungsfreien Betrieb sorgen sollen. Dennoch sind manchmal Eingriffe durch den Anwender erforderlich.

Mit Onyx können beispielsweise der Index der Suchfunktion Spotlight, die Launch-Services-Datenbank und der Index von Apple-Mail-Accounts sowie Programm-, Font- und System-Caches neu aufgebaut werden. Wichtig zu wissen: Der Neuaufbau von Caches sorgt nicht für eine bessere Leistung, sondern ist ausschließlich zur Problembehebung gedacht. Eine weitere nützliche Funktion: Das Entfernen von lokalen Time-Machine-Snapshots, um Speicherplatz zu gewinnen.

Darüber hinaus lassen sich mit Onyx Protokolldateien und Diagnoseberichte löschen, Programm komplett deinstallieren und Systemfunktionen nutzen, die über die grafische Benutzeroberfläche normalerweise nicht erreichbar sind. Dazu gehören die Aktivierung des Debug-Menüs in Safari, das Ändern des Formats von erstellten Bildschirmfotos, das Abschalten verschiedener Grafikeffekte, das Ändern des Abstands von Menüleistensymbolen oder die Deaktivierung der Spotlight-Indexierung für das Startlaufwerk. Außerdem ist es möglich, das Löschen des Papierkorbs zu erzwingen.